ChatGPT Ads für Werbetreibende: Erste Einblicke in OpenAIs neue Werbeplattform
Werbetreibende in Deutschland können jetzt auch in ChatGPT Ads schalten. Seit August 2026 hat OpenAI hierzulande Werbung in KI-Konversationen bei bestimmten Kontoarten eingeführt. Unternehmen können nun über eine Self-Service-Plattform Werbeanzeigen zu ihren Produkten oder Leistungen buchen. Damit entsteht neben Google Ads, Social Ads und Co. ein neuer Paid-Media-Kanal. Die milaTEC Experten haben die neuen ChatGPT Ads bereits getestet und geben Ihnen hier erste Einblicke in die Möglichkeiten und Funktionsweisen des OpenAI Ads Managers.
Schnellüberblick: ChatGPT Ads in Deutschland (Stand: 21. September 2026)
- Status (DE): Anzeigen verfügbar seit 24. August 2026, OpenAI Ads Manager (Beta-Phase) seit 31. August 2026
- ausgespielt als: klar gekennzeichnete Kästen mit Bild, Favicon und Name des Werbetreibenden, Anzeigentitel und -beschreibung unterhalb von ChatGPT-Antworten
- ausgespielt für: Erwachsene mit ChatGPT-Tarifen Free & Go
- buchbar über: oder über Agentur- und Technologiepartner von OpenAI
- User-Targeting nach: thematischer Relevanz (u.a. durch Context Hints) und zu erwartender Ergebnisse
- Kampagnenziele: Views, Klicks, Conversions
- Abrechnungsmodelle: CPM, CPC, oCPC und oCPM (Conversion-optimiertes CPC- / CPM-Modell)
So funktionieren ChatGPT Ads für Nutzer
Wem werden Ads ausgespielt?
Laut aktuellen Informationen von OpenAI werden Werbeanzeigen vorrangig volljährigen Usern mit bestimmten ChatGPT-Account-Tarifen in weltweit 52 Ländern ausgespielt, darunter alle EU-Staaten sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, die Schweiz und das Vereinigte Königreich. OpenAI zeigt ChatGPT Ads nicht in Konten, die Personen unter 18 Jahren zugeordnet werden. In ausgeloggten Nutzungssituationen können jedoch altersunabhängig geeignete Anzeigen erscheinen. Betroffene Konto-Modelle sind folgende:
Ads in ChatGPT
Welche Abo-Modelle zeigen Ads?
| Modell | Ads? |
|---|---|
| Free | ✅ |
| Go | ✅ |
| Plus | ❌ |
| Pro | ❌ |
| Business | ❌ |
| Enterprise | ❌ |
| Edu | ❌ |
Ads in ChatGPT
Welche Abo-Modelle zeigen Ads?
| Modell | Ads? |
|---|---|
| Free | ✅ |
| Go | ✅ |
| Plus | ❌ |
| Pro | ❌ |
| Business | ❌ |
| Enterprise | ❌ |
| Edu | ❌ |
Wo werden die Ads ausgespielt?
Die Anzeigen werden in einem visuell abgegrenzten Bereich im Rahmen von ChatGPT-Chats angezeigt, nicht aber in der Antwort selbst versteckt. Konkret erscheinen sie unterhalb der KI-generierten Antwort und sind mit einem waagerechten Strich von dieser abgetrennt.
Wie sehen ChatGPT Ads aus?
Das kommt darauf an, um welche Art von Ad es sich handelt:
1) „Anzeigenkarten“: Eine Standard-ChatGPT-Anzeige ist ein kleiner Kasten unterhalb einer KI-generierten Antwort. Sie beinhaltet folgende Elemente:
- Bild
- Name und Logo / Favicon des Werbetreibenden
- Anzeigentitel
- Anzeigenbeschreibung
- „Anzeige“-Label von ChatGPT
- Landingpage-Link (unsichtbar hinterlegt)
Durch den hinterlegten Link sind die Anzeigen anklickbar.
2) „Produktkarten“: Eine Produkt-Feed-Anzeige kann als eine spezielle „Anzeigenkarte“ mit Produktinfos wie Bild, Titel, Preis und weiteren produktbezogenen Daten dargestellt werden.
3) „Produktkarussell“: Eine Produkt-Feed-Anzeige kann auch als Carousel aus mehreren „Produktkarten“ angezeigt werden.
Die genauen Layouts der Ads können schwanken, z.B. je nach Endgerät des Users.
Beeinflusst Werbung die Antworten von ChatGPT?
Nein. OpenAI verweist auf den unternehmenseigenen Ansatz zum Thema Werbung und stellt für User folgende Punkte klar:
- Werbeanzeigen werden von der eigentlichen KI-Konversation getrennt und klar als solche gekennzeichnet.
- KI-Antworten werden in ChatGPT weiterhin unabhängig von Werbetreibenden formuliert.
- KI-Konversationen werden nicht mit Werbetreibenden geteilt.
- Es gibt im User-Profil Einstellungsmöglichkeiten zur Datenschutzkontrolle rund ums Thema Werbung (Personalisierung abwählen, Daten löschen).
So funktionieren ChatGPT Ads für Werbetreibende
Welche Anzeigenformate gibt es bei OpenAI?
In Deutschland gibt es zurzeit zwei grundlegende Anzeigenformate, Standard-Anzeigen und Produkt-Feed-Anzeigen. Eine Übersicht:
Standard- & Produkt-Feed-Anzeigen
Die wichtigsten Merkmale
| Merkmal | Standard-Anzeige | Produkt-Feed-Anzeige |
|---|---|---|
| Position | Unterhalb der ChatGPT-Antwort | Unterhalb der ChatGPT-Antwort |
| Darstellung | Anzeigenkarte mit Unternehmensname, Logo, Headline, Beschreibung, Bild und Link | Produktkarte oder Produktkarussell mit Produktbild, Titel, Preis und weiteren Feed-Daten |
| Creatives, Inhalte und URL | Vom Werbetreibenden einzeln eingetragen | Dynamisch aus dem Produktfeed übernommen |
| Produktauswahl | Festlegung bei Kampagnenerstellung durch Werbetreibenden | Dynamische Auswahl bei Anzeigenausspielung durch OpenAI |
Standard-Anzeige:
- Position: Unterhalb der ChatGPT-Antwort
- Darstellung: Anzeigenkarte mit Unternehmensname, Logo, Headline, Beschreibung, Bild und Link
- Creatives, Inhalte und URL: Vom Werbetreibenden einzeln eingetragen
- Produktauswahl: Festlegung bei Kampagnenerstellung durch Werbetreibenden
Produkt-Feed-Anzeige:
- Position: Unterhalb der ChatGPT-Antwort
- Darstellung: Produktkarte oder Produktkarussell mit Produktbild, Titel, Preis und weiteren Feed-Daten
- Creatives, Inhalte und URL: Dynamisch aus dem Produktfeed übernommen
- Produktauswahl: Dynamische Auswahl bei Anzeigenausspielung durch OpenAI
Gut zu wissen: OpenAI testet in den USA zurzeit ein weiteres Werbeformat mit ausgewählten Werbepartnern, das am 16. September 2026 vorgestellt wurde: die sogenannten „Sponsored Agents“. Die Idee: Wenn ein Nutzer eine Anzeige sieht, kann er diese anklicken und einen KI-Berater der jeweiligen Marke aufrufen. Mit diesem kann der User chatten, um zum Beispiel mehr über das Produkt oder die Leistung, Preise, Alternativen etc. zu erfahren. Besonders ist hierbei, dass sich der Chat mit dem AI Agent innerhalb von ChatGPT öffnet – die User müssen also nicht erst zur Unternehmenswebseite switchen.
Welche Kampagnenziele kann man bei OpenAI festlegen?
In Deutschland stehen im Werbetreibenden im OpenAI Ads Manager aktuell folgende Kampagnenziele zur Auswahl:
- Views / Reach: für mehr Sichtbarkeit und Reichweite
- Clicks: für mehr Webseiten- oder Produktbesuche
- Conversions: für mehr Käufe, Registrierungen oder Leads
Wie entscheidet ChatGPT, welche Werbung zu einer Konversation passt?
Anzeigen werden bei ChatGPT nicht über fest gebuchte Keywords mit Werbeplätzen gematcht. Das System von OpenAI bewertet vielmehr, wie gut eine Anzeige zur aktuellen Gesprächssituation und zur vermuteten Absicht des Nutzers passt.
Folgende Signale spielen dabei eine Rolle:
- Kontext und Intent der aktuellen Unterhaltung
- hinterlegte Landingpage
- Anzeigentitel und Beschreibung
- sogenannte Context Hints des Werbetreibenden
- weitere Kampagnen- und Targeting-Einstellungen
Sind mehrere Ads geeignet, spielen neben der Relevanz auch Gebote eine Rolle.
Was sind Context Hints und welche Rolle spielen sie?
Context Hints sind zusätzliche Hinweise auf Anzeigengruppenebene, mit denen Werbetreibende OpenAI erklären, wann ihr Angebot relevant sein könnte. Sie beschreiben beispielsweise, was ein Produkt leistet, wem es hilft und in welcher Situation es nützlich ist.
Wichtig: Context Hints sind keine Keywords und keine harten Targeting-Regeln. Die darin verwendeten Wörter müssen nicht exakt im Prompt vorkommen. Ebenso kann ein Hint weder eine bestimmte Ausspielung garantieren noch Geografie, Zeit oder Ausschlüsse erzwingen.
Wie unterscheiden sich ChatGPT Ads von Google Search Ads, Google Display Ads und Social Ads?
Standard- & Produkt-Feed-Anzeigen
Die wichtigsten Merkmale
| Merkmal | ChatGPT Ads | Google Search Ads | Google Display Ads | Social Ads |
|---|---|---|---|---|
| Nutzungskontext | laufende KI-Konversation | aktive Suche | Medien-, Website- und Content-Nutzung | Social Feeds und Plattformnutzung |
| Zentrale Matching-Logik | Gesprächskontext, Intent, Creative, Landingpage, Context Hints | Suchanfrage, Keywords und weitere Intent-Signale | Zielgruppen-, Kontext- und Plattformsignale | Interessen, Verhalten, Zielgruppen- und Engagement-Signale |
| Funnel | Discovery bis Conversion | häufig Mid- bis Lower-Funnel | Awareness, Demand Generation, Remarketing | Awareness bis Conversion |
Nutzungskontext
- ChatGPT Ads: laufende KI-Konversation
- Google Search Ads: aktive Suche
- Google Display Ads: Medien-, Website- und Content-Nutzung
- Social Ads: Social Feeds und Plattformnutzung
Zentrale Matching-Logik
- ChatGPT Ads: Gesprächskontext, Intent, Creative, Landingpage, Context Hints
- Google Search Ads: Suchanfrage, Keywords und weitere Intent-Signale
- Google Display Ads: Zielgruppen-, Kontext- und Plattformsignale
- Social Ads: Interessen, Verhalten, Zielgruppen- und Engagement-Signale
Funnel
- ChatGPT Ads: Discovery bis Conversion
- Google Search Ads: häufig Mid- bis Lower-Funnel
- Google Display Ads: Awareness, Demand Generation, Remarketing
- Social Ads: Awareness bis Conversion
Gut zu wissen: Laut unserer bisherigen Testkampagnen …
- … ist die Click Through Rate (CTR) bei ChatGPT Ads ähnlich der CTR bei Display Ads und Meta Ads.
- … sind die Cost Per Click (CPC) geringer als bei Google Search Ads.
Ob sich diese Tendenzen weiterhin bestätigen, bleibt abzuwarten. Die Preisstrukturen könnten sich auch nochmal ändern, sobald mehr Werbetreibende bei ChatGPT Ads einsteigen und bei der Werbeplatz-Versteigerung mitbieten.
Gibt es bereits eine Werbeanzeigenmanager für ChatGPT?
Ja, den OpenAI Ads Manager – er befindet sich jedoch noch in der Beta-Phase. Der Ads Manager erlaubt Werbetreibenden die eigenständige Buchung von ChatGPT-Anzeigen. Im ChatGPT Seminar unseres Partners Deutsches Institut für Marketing lernen Sie, wie das Setup funktioniert. Alternativ können Sie sich auch von den milaTEC Ads-Experten unterstützen lassen.
Kann man den Erfolg von ChatGPT Ads auswerten?
Ja. ChatGPT Ads lassen sich inzwischen sowohl innerhalb des Ads Managers als auch über eigene Analytics- und Conversion-Systeme auswerten. Der Ads Manager berichtet unter anderem Impressionen, Klicks, Ausgaben, CTR, durchschnittlichen CPC, durchschnittlichen CPM und eingerichtete Conversions.
Für eine belastbare Messung bieten sich mehrere Ebenen an:
- UTM-Parameter: Zuordnung von ChatGPT-Traffic in GA4, Matomo oder CRM-Systemen
- OpenAI Pixel: browserseitige Erfassung von Website-Ereignissen
- Conversions API: serverseitige Übermittlung von Conversion-Daten
- (Pixel plus Conversions API)
Was kosten ChatGPT Ads?
Als Werbetreibender können Sie zwischen Tages- und Gesamtbudgets wählen. Dabei gibt ChatGPT ein Mindestbudget von 15 Euro pro Tag vor.
Wie genau beispielsweise Klickpreise ausfallen, muss noch beobachtet werden. Unsere ersten Testkampagnen zeigen folgende Tendenz: Die Cost Per Click (CPC) sind aktuell geringer als zum Beispiel bei Search Ads. Hier sind jedoch noch weitere Tests und Beobachtungen nötig, um eine genauere Einschätzung zu geben. Außerdem könnte es sein, dass die Preise auch bei der ChatGPT-Werbeplattform steigen, sobald mehr Werbetreibende den Kanal nutzen und der Wettbewerb bei den Geboten zunimmt.
Die vergleichsweise niedrigen Preise sind übrigens auch ein guter Grund, jetzt schon Ads bei ChatGPT zu schalten.
Interesse an ChatGPT Ads?
Wir unterstützen Sie
bei Planung & Umsetzung
Sind ChatGPT Ads für mein Unternehmen sinnvoll?
ChatGPT Ads sind vor allem als zusätzlicher Testkanal interessant, wenn Ihr Angebot erklärungsbedürftig ist und potenzielle Kunden vor einer Entscheidung recherchieren, vergleichen oder konkrete Anforderungen formulieren. Ein vollständiger Ersatz für etablierte Search- oder Social-Kampagnen sind sie derzeit nicht.
4 zentrale Gründe, warum sich ChatGPT Ads lohnen:
- Zielgenaue Zielgruppen-Ansprache: Das ChatGPT-Anzeigensystem matcht Anzeigen dynamisch und individuell mit Usern. Nicht mehr nur einzelne Schlagworte, sondern Nutzungssituationen als Ganzes entscheiden darüber, ob eine Anzeige ausgespielt wird oder nicht. So sehen nur diejenigen die Ad, für die sie relevant ist. Für Werbetreibende ergibt sich daraus weniger Streuverlust als zum Beispiel bei klassischen Offline-Werbekampagnen.
- Werben, wo Entscheidungen entstehen: KI-Systeme wie ChatGPT werden von Usern häufig verwendet, um Angebote zu recherchieren sowie Produkte, Preise und Leistungen zu vergleichen. Da die KI dem User an dieser Stelle viel Recherche- und Interpretationsaufwand abnimmt, sind sie für viele Zielgruppen gerade in der Consideration Phase attraktiv.
- Schneller sein als der Wettbewerb: Als Werbekanal ist ChatGPT in Deutschland noch sehr neu und noch nicht so etabliert und umkämpft wie beispielsweise Google Ads oder Social Ads. Wer jetzt einsteigt, gehört zu den First Movern und kann sich bei der Zielgruppe positionieren, bevor es der Wettbewerb tut.
- Von niedrigen Preisen profitieren: Aktuell sind die Klickpreise bei ChatGPT (noch) vergleichsweise niedrig. Nutzen Sie die Chance auf günstige Kampagnen, bevor der Wettbewerb unter den Werbeanbietern zunimmt und die Preise steigen.
Bedenken Sie allerdings, dass …
- … ChatGPT-Werbeanzeigen nur Usern mit kostenlosen und sehr günstigen Account-Arten ausspielt und kaufkräftigere Zielgruppen gegebenenfalls andere, werbefreie Abonnements nutzen.
- … die Anzeigenplattform noch in den Kinderschuhen steckt und einige Funktionen noch nicht so ausgereift sind wie bei etablierten Werbekanälen und deren Anzeigenmanagern.
Wie schaltet man Anzeigen in ChatGPT?
Der OpenAI Ads Manager folgt grundsätzlich einer aus anderen Werbeplattformen bekannten Logik: Werbetreibende richten zunächst ihr Werbekonto ein und legen anschließend ihre Werbung auf den drei Ebenen
- Kampagnen
- Anzeigengruppen und
- einzelne Anzeigen
Gleichzeitig bringt die Plattform einige ChatGPT-spezifische Besonderheiten mit – insbesondere bei der Beschreibung relevanter Nutzungssituationen über sogenannte Context Hints.
Der grundlegende Ablauf sieht aktuell so aus:
Schritt 1: OpenAI Ads Manager aufrufen und Konto einrichten
Werbetreibende melden sich mit einem bestehenden oder neuen OpenAI-Konto an und hinterlegen unter anderem Unternehmensdaten, Land, Währung, Zeitzone und Zahlungsinformationen.
Schritt 2: Kampagne anlegen
Anschließend werden grundlegende Einstellungen festgelegt, darunter:
- Ziel (Reichweite, Klicks oder Conversions inkl. auswählbarer Conversion-Ereignisse)
- Zielgruppe inkl. Standort und Plattform
- Kampagnenart (Standard oder Produkt-Feed)
- Budget und Laufzeit
Schritt 3: Anzeigengruppen konfigurieren
Innerhalb der Kampagne werden einzelne Anzeigengruppen angelegt. Hier lassen sich unter anderem festlegen:
- Gebotsstrategie
- Context Hints für das Targeting (optional, aber empfehlenswert)
- Tracking-Parameter für die Landingpage (optional, aber empfehlenswert)
Schritt 4: Anzeigen erstellen
Anschließend werden die Anzeigen im Ads Manager angelegt.
Die eigentliche Anzeige besteht beispielsweise aus:
- Unternehmensname und Logo des Werbetreibenden
- Anzeigeninhalten inkl. Headline (max. 50 Zeichen) und Beschreibung (max. 100 Zeichen)
- Creative (quadratisches Format)
- Landingpage
Bei Produkt-Feed-Ads zieht sich der Ads Manager automatisch Daten aus hinterlegten Produktdaten. Dazu müssen die Feed-Funktion im Unternehmenskonto aktiviert sein und die Produkt-Kataloge mit allen nötigen Infos hinterlegt werden.
Werbetreibende haben bei der Erstellung der Anzeigen zwei Optionen:
- Die Werbetreibenden liefern Infos und lassen den Ads Manager Anzeigenvorschläge automatisch generieren (Vorschläge lassen sich überarbeiten).
- Die Werbetreibenden erstellen „manuelle“ eigene Anzeigen.
Unsere Empfehlungen:
1) Legen Sie Anzeigen lieber selbst an, um die Qualität besser steuern zu können. In unseren Tests hat der OpenAI Ads Manager zum Beispiel eine Ad auf Englisch erstellt, obwohl wir den Standort „Deutschland“ eingestellt hatten.
2) Erstellen Sie pro Anzeigengruppe am besten fünf bis sechs Varianten Ihrer Anzeige, nicht nur eine.
Schritt 5: Tracking und Veröffentlichung
Je nach Kampagnenziel kann zusätzlich eine Datenmessung über den OpenAI Pixel und / oder die Conversions API eingerichtet werden. Das Pixel zum Beispiel muss dafür auf der Webseite oder den Google Tag Manager eingebunden werden und Conversion-Ereignisse müssen erstellt werden. Anschließend durchlaufen Anzeigen eine Prüfung, bevor sie ausgespielt werden.
Unsere Empfehlung:
Stellen Sie für jede Kampagne – unabhängig vom Kampagnenziel – unbedingt das Tracking ein. Je mehr Daten sie sammeln, desto gezielter und strategischer können Sie den Erfolg Ihrer Kampagnen messen und diese anschließend optimieren!
Ausblick: ChatGPT als DER neue Werbekanal?
ChatGPT Ads zeigen, dass generative KI nicht nur als organischer Sichtbarkeitskanal, sondern zunehmend auch als Paid-Media-Umfeld interessant wird. Ein Ausblick:
Der US-Markt zeigt bereits, wohin sich ChatGPT Ads entwickeln könnten.
Besonders relevant sind:
- Sponsored Agents: gesponserte Marken- oder Produktberater innerhalb einer KI-Unterhaltung
- KI-gestützte Creative-Erstellung: Unterstützung bei Texten und Bildern im Ads Manager
- ChatGPT-Work-Integration: Kampagnen über natürliche Sprache erstellen und analysieren
- CRM- und Commerce-Integrationen: HubSpot ist bereits angebunden, Shopify wird international ausgeweitet
Ein Überblick über den aktuellen Stand der Werbemöglichkeiten in bekannten LLMs:
Werbemöglichkeiten in LLMs
Wo sind Ads bereits möglich oder geplant?
| LLM | Ads? (Stand: 22.09.2026 DE) |
|---|---|
| Google AI Overviews | 🟡 (teilweise: ober und unterhalb von AI Overviews ja, innerhalb von AI Overviews hierzulande noch nicht) |
| Google AI Mode | 🔃 (Testphase in den USA) |
| Gemini (Google) | ❌ (laut Demis Hassabis, CEO von Googles DeepMind, aktuell keine Pläne zur Einführung von Ads) |
| Perplexity | 🔃 (ursprünglich Tests von Ads in Form von „Weitere Fragen“-Vorschlägen ab November 2024; Berichte über eine Pausierung der Testphase im Oktober 2025) |
| Microsoft Copilot | ✅ (in englisch-, französisch-, deutschsprachigen und spanischsprachigen Märkten sowie in Japan) |
| Claude | ❌ |
Ja. Bezahlte ChatGPT Ads sind nur eine Möglichkeit, innerhalb von KI-Konversationen sichtbar zu werden. Unternehmen können auch organisch in ChatGPT-Antworten genannt oder mit ihren Webseiten als Quelle verlinkt werden. Genau hier setzt Generative Engine Optimization, kurz GEO, an. Ziel ist es unter anderem, Webseiten technisch zugänglich zu machen und die Marke zu einer thematischen Autorität aufzubauen, deren Erfahrung und Expertise auch von Dritten bestätigt wird – und die von KI-Systemen wie ChatGPT, Gemini, Perplexity & Co. gerne als Quelle genutzt und aufgeführt wird. fachlich belastbar und so strukturiert aufzubereiten, dass KI-Systeme Unternehmen, Marken und Inhalte besser einordnen und gegebenenfalls als Quelle verwenden können.
Unterstützung bei der Kampagnenentwicklung und dem Ads Setup gesucht?

















